Eigenschaften des Brennstoffzellenstacks im Caddy Cool

Eine Weltpremiere für den Golfplatz - Made in Germany

 

flexible Elastomere-Bipolarplatten von Eisenhuth kommen im Golf Caddy von Caddy Cool zum Einsatz

 
Allgemeines  
Typ PEM Brennstoffzellenstack
Kühlmedium Luft
Medium Luft / Wasserstoff
Platten-Design Bipolar
Elektrische Eigenschaften  
Nominalleistung 21 W
Nominalspannung 14 V
Nominalstrom 1,5 A
Leerlaufspannung ca. 28 V
Maximaler Strom 2 A
Thermische Eigenschaften  
Betriebstemperatur 5° bis 65° C
Umgebungstemperatur 0° bis 50° C
Lagertemperatur -10° bis 50° C
Befeuchtungsregelung Selbstbefeuchtend
Abmessung Brennstoffzellenstapel  
Zellenanzahl 24
Breite x Tiefe x Höhe Stapel 65 x 65 x 180
Gewicht ca. 2,5 kg
www.caddycool.com

CADDYCOOL und Eisenhuth stellen den ersten Wasserstoff-Elektrotrolley der Welt vor. Der „ElectraH2“ trägt bis zu 20 Kilogramm Golfgepäck und schafft mit einer Wasserstoff-Füllung mindestens zwei 18-Loch-Runden.

Was große Automobilkonzerne in ihren Forschungsabteilungen mit Nachdruck vorantreiben, haben die beiden norddeutschen Firmen jetzt für den Golfsport umgesetzt. Die Brennstoffzelle des E-Caddys arbeitet absolut umweltfreundlich. Bei der geräuschlosen Verbrennung des Wasserstoffs entsteht Strom und als „Abgas“ lediglich Wasserdampf. Die extrem großen Akkus, die üblicherweise einen solchen Trolley antreiben und irgendwann einmal zu Sondermüll werden, werden bei dieser Technik nicht mehr benötigt. Lediglich ein viel kleinerer Pufferakku ist das Bindeglied zwischen Brennstoffzelle und Antrieb. Zudem ist der Golfspieler unabhängig vom Ladestrom, denn so lassen sich beispielsweise auch drei oder vier Golfrunden pro Tag spielen, solange man zwischendurch nur die verbrauchte gegen eine gefüllte Wasserstoff-Flasche austauscht. Für den Verleihbetrieb in Golfclubs beispielsweise könnte das ein echter Vorteil sein.

Derzeit handelt es sich bei dem „ElectraH2“ noch um einen Prototypen, der allerdings schon in einem Jahr serienreif sein könnte. Zahlreiche Proberunden hat der Trolley bisher erfolgreich und ohne Probleme bestanden. Dr. Thorsten Hickmann, Geschäftsführer der Firma Eisenhuth: „Wir haben viel Erfahrung mit Brennstoffzellenkomponenten und setzen bei diesem Produkt in erster Linie auf Umweltschutz, Innovation und Komfort. Sicherlich werden wir unser Gemenschafts-Projekt mit Caddycool bis zur Serienreife noch optimieren. Unterstützt werden wir dabei von der Firma KKT Frölich und der Fraunhofer Gruppe für nachhaltige Mobilität. Klar ist jedoch, dass unsere Firmen mit diesem Prototyp auf dem Weg in die richtige Richtung sind.“